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Die Wissenschaft hinter Lenire Die neue Therapie beruht auf bimodaler Neuromodulation.

In jahrelanger Forschung wurde festgestellt, dass die Kombination von Impulsen besonders wirksam bei Tinnitus ist. Diesen Ansatz bezeichnet man als bimodale Neuromodulation.

80,1%

80,1% der therapietreuen Teilnehmer der TENT-A1-Studie berichten auch 12 Monate nach der Behandlung von einer Verbesserung ihrer Tinnitus-Symptome. Die Verbesserung wurde anhand des Tinnitus Handicap Inventory-Fragebogens festgestellt.

86,2%

86,2% der therapietreuen Teilnehmer der TENT-A1-Studie erzielten gemäß des Tinnitus Handicap Inventory-Fragebogens eine Verbesserung ihrer Tinnitus-Symptome.

500+

Neuromod hat in klinische Studien mit mehr als 500 Teilnehmern investiert.

In diesem Video werden die Ergebnisse der ersten Studie mit 326 Teilnehmern vorgestellt und die Hintergründe erklärt.

Neuromodulation basiert auf vergleichsweise neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es ist notwendig diesen wissenschaftlichen Hintergrund zu kennen, um Neuromodulation und die Funktionsweise von Lenire zu verstehen. Neuromodulation ist eine relativ neue Therapieform, die bislang sehr erfolgreich bei einer ganzen Bandbreite von Erkrankungen oder Schädigungen des Gehirns angewandt wurde. Beispielsweise kommt Neuromodulation bei der Behandlung von Epilepsie, Schmerzen, Störungen der Bewegungsabläufe und Depressionen zum Einsatz. Das Potential der Neuromodulation zur Behandlung von Tinnitus wurde erst vor kurzem entdeckt. Neuromodulation zielt vereinfacht ausgedrückt darauf ab, neurale Aktivität durch die Aussendung eines gerichteten Reizes (Stimulus) zu verändern, etwa zur Stimulierung eines Nervs. Hierfür wird ein bestimmter Nerv oder Gehirnbereich gezielt angeregt, beispielsweise mit einem schwachen elektronischen Energieimpuls, um die neuronalen Aktivitäten im Inneren des Körpers oder Gehirns zu verändern oder anzupassen. Dies hat zum Ziel eine Verbesserung des Gesundheitszustands zu erreichen.

Lenire führt als neue Behandlungsmethode für Tinnitus das Prinzip noch einen Schritt weiter: Es stimuliert zwei Nerven gleichzeitig. Dies bezeichnet man als „bimodale Neuromodulation.“

Eine Reihe von wissenschaftlichen Forschungen und medizinischen Studien hat gezeigt haben gezeigt, dass es einer kombinierten Stimulierung der Gehör- und der sogenannten somatosensorischen Nerven (z.B. über die Zunge) wesentlich besser gelingt, positive Neuroplastizität anzuregen. Gleichzeitig wirkt bimodale Neuromodulation der fehlgeleiteten Neuroplastizität entgegen, die als Ursache für die Entstehung von Tinnitus gilt. Die Kombination von Stimuli kann also eine größere und nachhaltigere Wirkung bei der Reduzierung des Tinnitus erzielen.

Diese Erkenntnisse nutzt das non-invasive Verfahren von Lenire.

Lenire nutzt die einzigartige bimodale Behandlungsmethode. Diese Methode wird mit Lenire jetzt erstmals vermarktet. Lenire stimuliert gleichzeitig das Gehör durch Töne und den Trigeminusnerv über die Zunge durch schwache elektronische Impulse. Die Signale werden durch das Lenire Kontrollgerät gesteuert. Es übermittelt beruhigende Tonfolgen durch die beigefügten Kopfhörer und sanfte elektronische Impulse durch den sogenannten „Tonguetip®.“ Der „Tonguetip®“ wird dafür auf die Zungenspitze gelegt. Diese kombinierte Stimulation führt dazu, dass sich das Gehirn weniger auf die durch den Tinnitus erzeugten Vorgänge konzentriert. Gleichzeitig wird die Aufmerksamkeit des Gehirns auf die neuen und sich verändernden Impulse gelenkt, die es durch das Lenire Gerät erhält. Diese Vorgänge haben zur Folge, dass der betroffenen Person ihr Tinnitus weniger bewusst und sie somit durch ihn weniger beeinträchtigt wird.

Lenire ist eine klinisch belegte Tinnitustherapie. Bisher wurden klinische Tests mit über 500 Teilnehmern durchgeführt. Kürzlich wurde eine Studie mit 326 Teilnehmern veröffentlicht. Diese Studie zeigt, dass 86,2 Prozent der Teilnehmer, die die Behandlung ordnungsgemäß durchführten, bei der Auswertung nach einer 12-wöchigen Behandlung über eine Linderung ihrer Tinnitussymptome berichten. Bei 80,1 Prozent der Probanden hielt der Nutzen für 12 Monate nach der Behandlung an. Die Messung des Nutzens erfolgte durch den international anerkannten Tinnitus Handicap Inventory Score.

Lenire ist eine klinisch belegte Tinnitustherapie.

Bisher wurden klinische Tests mit über 500 Teilnehmern durchgeführt, um den Wirkmechanismus der bimodalen Neuromodulation zu testen.

TENT-A1-Studie: „Bimodal neuromodulation combining sound and tongue stimulation reduces tinnitus symptoms in a large randomized clinical study“ (2020)


Ergänzende Informationen zur TENT-A1-Studie (2020)


Studienprotokoll zur TENT-A1-Studie (2017)


TENT-A2-Studienprotokoll (2019)


Studie zur Sicherheit und technischen Machbarkeit


Klinische Studien

Tinnitus Alleviation Via Sensory Stimulation: Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit, 60 Teilnehmer.

Mehr hier: ClinicalTrials.gov

Treatment Evaluation of Neuromodulation for Tinnitus Stage 1 (TENT-A)
Doppel-blind und randomisierte Studie mit 326 Teilnehmern.

Mehr hier: ClinicalTrials.gov

Treatment Evaluation of Neuromodulation for Tinnitus Stage A2 (TENT-A2)
Doppel-blind und randomisierte Studie mit 191 Teilnehmern.

Mehr hier: ClinicalTrials.gov

Häufig gestellte Fragen

Lenire ist ein Medizinprodukt. Die Therapie erfordert einen Behandlungsplan, der durch medizinisches Fachpersonal erstellt und überwacht wird. Ergebnisse aus klinischen Studien belegen, dass Lenire Tinnitus beruhigen und lindern kann, wenn es gemäß der Gebrauchsanweisung angewendet wird. Wie bei allen medizinischen Behandlungen können jedoch viele Faktoren das Ergebnis beeinflussen. Wenn Sie mit den Ergebnissen nicht zufrieden sind, wenden Sie sich an Ihr medizinisches Fachpersonal, das möglicherweise die Einstellungen von Lenire ändert, oder Ihnen eine alternative Behandlungsmethode empfiehlt.

Es gibt viele verschiedene Arten von Tinnitus. Pulsierendes Tinnitus wird als ein Geräusch beschrieben, das rhythmisch ist und einem stetigen Schlag zu folgen scheint. In einigen Fällen kann die zugrunde liegende Ursache des Geräusches separat identifiziert und behandelt werden. Wenn eine zugrunde liegende Ursache nicht identifiziert werden kann, kann Ihr medizinisches Fachpersonal Lenire in Betracht ziehen. Bis heute wurde Lenire bei pulsierendem Tinnitus ohne zugrunde liegende Ursache nicht gründlich untersucht. Wenn Sie Tinnitus als pulsierendes Geräusch empfinden, sollten Sie dies mit Ihrem medizinischen Fachpersonal besprechen.

Die Erfahrungen mit Tinnitus können bei jeder Person unterschiedlich sein. Wenn Sie unterschiedliche Geräusche hören, wenden Sie sich an Ihren Arzt, um herauszufinden, ob Lenire für Sie empfohlen wird.

Als medizinisches Produkt ist Lenire Teil eines Behandlungsplans, der durch medizinisches Fachpersonal ausgearbeitet und überwacht wird. Bitte kontaktieren Sie Ihr medizinisches Fachpersonal wenn Sie mehr über die Kosten erfahren wollen.

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