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Infos für Behandler

Mit Lenire haben Sie die Möglichkeit Tinnitus-Betroffenen einen maßgeschneiderten und klinisch bewährten Behandlungsplan anzubieten.

Kontaktieren Sie uns

Die behandelnden Fachkräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Behandlung mit Lenire.

Die Behandlung mit Lenire wird unter Aufsicht durch qualifiziertes Fachpersonal durchgeführt.

Wie verläuft die Behandlung mit Lenire?

  1. Erste Anamnese

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    Die Betroffenen erhalten eine vollständige Anamnese. Diese beinhaltet eine Otoskopie und eine vollständige audiometrische Untersuchung. So wird festgestellt, ob Lenire für den Tinnitus-Betroffenen geeignet ist. Der Behandler kann ggf. andere Behandlungen vorschlagen.

  2. Geräteanpassung

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    Wenn Lenire als geeignete Therapieoption bestimmt wird, werden die Audio- und Zungenstimulationen von Lenire® während des ersten Anpassungstermins durch den Behandler konfiguriert und individuell eingestellt. Dies ermöglicht eine individualisierte Behandlung basierend auf dem jeweiligen Hörprofil.
    Nach dem Anpassungstermin folgen weitere Termine, um den Behandlungsfortschritt zu beobachten.

  3. Nachsorgetermine

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    Ein erster Nachsorgetermin mit dem Betroffenen sollte etwa sechs bis 12 Wochen nach dem Behandlungsbeginn stattfinden. Ein weiterer Termin sollte weitere sechs bis 12 Wochen nach dem ersten Nachsorgetermin stattfinden. Dies ermöglicht der medizinischen Fachkraft, den Fortschritt der Behandlung zu beurteilen. Nach einer individuellen Einschätzung kann der Behandler entscheiden die Konfiguration zu ändern, um das beste Ergebnis für den Tinnitus-Betroffenen zu erzielen.

  4. Weiterführende Behandlung

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    Über eine mögliche Fortführung der Behandlung entscheidet der Behandler nach Beurteilung des Behandlungsfortschritts.

Unterstützung durch klinisches Expertenteam

Neuromod arbeitet mit führenden Tinnitus-Experten weltweit zusammen, zudem hat Neuromod ein Clinical Affairs-Team, dass Sie jederzeit bei möglichen Behandlungsfragen unterstützt. Sie erhalten eine ausführliche Produktschulung und werden eng begleitet. Weitere Informationen zu unserem Expertenteam erhalten Sie hier.

Webinar für Behandler

In dem Vortrag stellte Dr. Kümmel umfassende Informationen zu aktuellen und neuen Behandlungsansätzen von chronischem Tinnitus vor. Es wurden diverse Ursachen, Mechanismen und Modelle zur Pathophysiologie des Tinnitus erläutert und jüngste Hypothesen aus der Forschung vorgestellt. Basierend darauf wurde die klinische Evidenz derzeitiger Behandlungsmethoden diskutiert. Insbesondere wurde die Therapie der bimodalen Neuromodulation vorgestellt sowie die bisherigen Studienergebnisse zu dieser neuen Behandlungsform.

Möchten Sie mehr über die Behandlung mit Lenire erfahren? Gerne kontaktieren wir Sie.

Unsere Produktexperten-Team kann Ihnen Lenire vorstellen und erklären. Gerne lassen wir Ihnen weiterführende Informationen zukommen.

Für welche Tinnitus-Betroffenen ist die Behandlung mit Lenire® geeignet?

Das Lenire® Gerät ist für die Verwendung bei Erwachsenen über 18 Jahren vorgesehen, die seit drei Monaten oder länger unter chronischem subjektivem Tinnitus leiden. Lenire® kann ohne Bedenken bei Tinnitus-Betroffenen mit Hyperakusis eingesetzt werden.

Lenire Anpassbereich

Bitte beachten Sie, dass Patienten mit starkem Hörverlust möglicherweise nicht für Lenire geeignet sind. Lenire kann nicht konfiguriert werden, wenn ein Patient eine Hörschwelle (AC) auf beiden Ohren von >40dBHL im Bereich von 250Hz – 1kHz oder >80dBHL im Bereich von 2kHz – 8kHz hat.

Kontraindikationen

  • Minderjährige Patienten
  • Patienten die schwanger sind, es sei denn, es wird von einem Arzt angeordnet.
  • Patienten die über einen Herzschrittmacher, Defibrillator oder ein anderes aktives implantierbares Gerät verfügen.
  • Die an Epilepsie oder anderen Erkrankungen leiden, die zum Bewusstseinsverlust führen können.
  • Patienten die Läsionen, Wunden oder Entzündungen in der Mundhöhle haben.
  • Patienten die an einer Krankheit leiden die eine Empfindlichkeitsstörung an der Zunge verursacht