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Die Wissenschaft hinter Lenire

Die Tinnitus-Behandlung mit Lenire beruht auf zweifacher Stimulation. Sie kann Tinnitus nachweislich lindern.

Mit der Behandlung beginnen

Klinische Studien – Die wichtigsten Ergebnisse

Sicherheit und Wirksamkeit an über 600 Personen getestet 4

Wirksamkeit erwiesen

91% der Teilnehmer, die Lenire wie empfohlen anwendeten, erzielten eine Linderung ihres Tinnitus, die mindestens 12 Monate anhielt.

Übertrifft Soundtherapie

Lenire hat sich in der dritten klinischen Studie bei Patienten mit moderatem oder schwererem Tinnitus als wirksamer erwiesen als reine Soundtherapie. 2

Empfehlenswert

83% der Teilnehmer der klinischen Studien würden Lenire zur Behandlung von Tinnitus weiterempfehlen.

Wie Lenire Tinnitus lindert

Lenire kombiniert Zungen- und Klangstimulation mit dem Ergebnis, dass Sie sich weniger auf den Tinnitus fokussieren. Dies ist eine Art der dualen Stimulation, die wir bimodale Neuromodulation nennen.


Ergebnisse der TENT-A2-Studie: Anhaltende Linderung bei 91 % der Patienten2

91 % der Patienten in der zweiten großen Studie mit Lenire erzielten eine durchschnittliche Verringerung des Tinnitus um 20,3 Punkte (THI-Score), die mindestens ein Jahr nach der Studie anhielt.2

Wenn Sie sich beispielsweise vorstellen, dass sich Ihr Tinnitus von 51,2 (moderat) auf 30,9 (mild) verbessert, ist das ein enormer Zuwachs an Lebensqualität.

Was ist das Tinnitus Handicap Inventory (THI)?

Das Tinnitus Handicap Inventory ist ein klinischer Standard zur Messung von Tinnitus. Gemessen auf einer Skala von 1 bis 100, bedeuten höhere Werte einen schlechteren Tinnitus. Eine Verringerung des THI führt zu einer Verbesserung der Lebensqualität von Tinnitus-Patienten.

Die Wissenschaft von Lenire verstehen

  • Was ist Neuromodulation?

    Die Neuromodulation ist eine Behandlung, die bei einer Vielzahl von Erkrankungen wie Schmerzen und Depressionen eingesetzt werden kann.

    Dabei wird die Aktivität der Nervenzellen verändert, indem ein Reiz (z. B. ein milder elektrischer Impuls) auf das Nervensystem ausgeübt wird. Durch diese Stimulation wird die Körper- oder Hirnaktivität so verändert oder angepasst, dass sich die jeweiligen Beschwerden bessern.

    Lenire setzt Neuromodulation zur Linderung von Tinnitus ein.

  • Was ist bimodale Neuromodulation?

    Unter bimodaler Neuromodulation versteht man die gleichzeitige Stimulation von nicht nur einem, sondern zwei Nerven. Bei der Lenire-Technologie wird beispielsweise eine Stimulation über die Zunge mit einer auditorischen Stimulation über das Ohr kombiniert.
    Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die kombinierte Stimulation dieser beiden Nerven eine stärkere adaptive Neuroplastizität bewirkt, was wiederum die Aufmerksamkeit und Empfindlichkeit des Gehirns gegenüber dem Tinnitus stärker reduziert als die alleinige Stimulation eines einzelnen Nervs.

  • Was ist der Vorteil an bimodaler Neuromodulation bei der Tinnitusbehandlung?

    Das non-invasive Lenire-Gerät kombiniert die Stimulation auditiver Nerven (über das Ohr) und somatosensorischer Nerven (z. B. über die Zunge). Verschiedene Forschungsarbeiten und klinische Studien haben gezeigt, dass diese Kombination effektiver ist, als die Stimulation eines einzelnen Nervs, wenn es darum geht, die für die Linderung der Tinnitus-Symptome wichtige positive Neuroplastizität auszulösen. Der Prozess wirkt gleichzeitig der ungünstigen Neuroplastizität entgegen, die einen Tinnitus überhaupt erst entstehen lässt.

  • Wie wirksam ist Lenire?

    Lenire hat sich in klinischen Studien mit mehr als 600 Teilnehmenden als sichere und wirksame Tinnitusbehandlung erwiesen.

    • TENT-A1 (Studie 1): Im Rahmen dieser Studie berichteten 86,2 % der therapietreuen Teilnehmer über eine Verbesserung ihres THI-Wertes nach 12 Wochen Behandlung. 80,1 % berichteten über eine Verbesserung, die 12 Monate nach der Behandlung anhielt.
    • TENT-A2 (Studie 2): 91 % der therapietreuen Testpersonen berichteten über eine anhaltende Linderung des Tinnitus, die 12 Monate lang anhielt. Der durchschnittliche Rückgang des Tinnitus betrug 20,3 THI-Punkte, was einer vollen THI-Stufe (z.B. von moderat zu leicht) entspricht.
    • TENT-A3 (Studie 3): Lenire hat sich bei der Mehrheit der Menschen mit moderatem oder schlimmerem Tinnitus als wirksamer erwiesen als eine alleinige Soundtherapie.
    • Alle Studien: Über alle klinischen Studien hinweg würden 83 % der Teilnehmer Lenire zur Behandlung von Tinnitus empfehlen.

    Lenire hat auch Testreihen unter realen Bedingungen mit mehr als 200 Personen durchgeführt. Die Ergebnisse der realen Studien von Lenire entsprachen weitgehend den Ergebnissen der klinischen Studien.

  • Für welchen Tinnitus ist Lenire am besten geeignet?

    Lenire wird für Patientinnen und Patienten mit einem sogenannten subjektiven Tinnitus empfohlen. Bei dieser üblichen Form des Tinnitus werden die Geräusche – welcher Art auch immer – nur von der betroffenen Person gehört.

  • Wie stark ist mein Tinnitus?

    Tinnitus wird auf einer Skala von 1 bis 100 mit dem Tinnitus Handicap Inventory (THI) gemessen. Je höher Ihr THI-Wert ist, desto stärker beeinträchtigt der Tinnitus Ihr Leben. Diese werden in die folgenden Kategorien eingeteilt.

    • 00 – 16: Grad 1 (leicht)
    • 18 – 36: Grad 2 (mild)
    • 38 – 56: Grad 3 (moderat)
    • 58 – 76: Grad 4 (schwer)
    • 78 – 100: Grad 5 (katastrophal)

    Die zweite klinische Studie von Lenire zeigte, dass unser dualer Ansatz die Auswirkungen des Tinnitus um einen ganzen Grad reduzieren kann. Zum Beispiel kann der Tinnitus von schwer auf moderat reduziert werden.

Wissenschaftlicher Beirat

Lenire arbeitet mit führenden Wissenschaftlern und Medizinern zusammen, um große Forschungsprojekte an international anerkannten Einrichtungen durchzuführen.

Webinar: Wie Lenire Tinnitus mildert 2

Experten erörtern die ausgezeichneten Ergebnisse der klinischen TENT-A2-Studie zu Lenire. Sehen Sie, wie sich Lenire in einer zweiten groß angelegten klinischen Studie als sicher und wirksam erwiesen hat.

Veröffentlichte Berichte

Cover des Science Translational Medicine Magazins

TENT-A1 Studie Deutsch:

Bimodale Neuromodulation, die Schall- und Zungenstimulation kombiniert, reduziert Tinnitussymptome in einer großen randomisierten klinischen Studie

Veröffentlicht am: 23/09/2021 Dazugehörige Autoren: B. Conlon et al Download.pdf (910.00 KB)

Studienprotokoll zur TENT-A1-Studie:

Studienprotokoll zur TENT-A1-Studie (2017)

Veröffentlicht am: 08/11/2017 Dazugehörige Autoren: S. D’Arcy et al Download.pdf (647.72 KB)
Studiencover TENT-A2 mit Kopf während der Nutzung von Lenire

TENT-A2 Forschungsbericht:

Verschiedene bimodale Neuromodulationseinstellungen reduzieren Tinnitus-Symptome in einer großen randomisierten Studie

Veröffentlicht am: 09/08/2022 Dazugehörige Autoren: Hubert Lim Download.pdf (1.07 MB)

TENT-A2-Studienprotokoll:

TENT-A2-Studienprotokoll

Veröffentlicht am: 01/09/2019 Dazugehörige Autoren: Hubert Lim Download.pdf (556.43 KB)

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1.TENT-A1 Conlon et al., Sci. Transl. Med. 12, eabb2830 (2020)
2.TENT-A2: Conlon et al., Different bimodal neuromodulation settings reduce tinnitus symptoms in a large randomized trial, Sci Rep.
3.TENT-A3: Daten aus klinischen Studien in Vorbereitung auf eine unabhängige Veröffentlichung: clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT05227365.
4.Aggregiert: aggregierte Ergebnisse der drei klinischen Studien TENT-A1, TENT-A2, TENT-A3.
Note 1: Alle Statistiken basieren auf therapietreuen Patienten. Die Kriterien für die Einhaltung der Vorgaben durch die Patienten sind im klinischen Studiendesign von Lenire ausführlich beschrieben.
Note 2: TENT-A1/TENT-A2 waren nicht Teil der FDA-Zulassung von Lenire in den USA, daher sind die Ergebnisse nur außerhalb der USA relevant.