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Wie kann Lenire Tinnitus lindern?

Die Therapie ist ein neuer und durch klinische Studien belegter Ansatz in der Behandlung von Tinnitus/Ohrgeräuschen. Es kann Tinnitus-Symptome lindern. So können Sie z.B. besser schlafen.

Einen Tinnitus-Experten in Ihrer Nähe finden.

Wie wird chronischer Tinnitus (Ohrgeräusche) mit Lenire behandelt?

Von einem chronischen Tinnitus spricht man ab einer Dauer von drei Monaten. Die Tinnitus-Symptome fallen bei jedem Betroffenen individuell aus. Manche Menschen nehmen die Ohrgeräusche als Klingeln, andere als Summen, Brummen oder Klirren wahr. Lenire [lateinisch für lindern] ist das Ergebnis jahrelanger Forschung. Bei der Behandlung mit Lenire kommt die sogenannte bimodale Neuromodulation zum Einsatz. Dies ist eine neue Technologie, die auf jahrelanger Forschung beruht. Durch spezifische Klangmuster und gleichzeitig sanfte elektrische Stimulation an der Zungenspitze werden im Gehirn neuronale Anpassungen ausgelöst.

Das Abgeben von Reizen an die Nervenenden der Zungenspitze verstärkt dabei die neuronalen Anpassungen durch gleichzeitige akustische Stimulation. Die Sensibilität des Gehörs für die wahrgenommen Töne steigert sich. Dies kann zu einer Linderung der Tinnitus-Beschwerden führen.

Lenire wurde in umfangreichen klinischen Studien getestet:

80,1%

80,1% der therapietreuen Teilnehmer der TENT-A1-Studie berichten auch 12 Monate nach der Behandlung von einer Verbesserung ihrer Tinnitus-Symptome. Die Verbesserung wurde mit Hilfe eines Fragebogens festgestellt.

86,2%

86,2% der therapietreuen Teilnehmer der TENT-A1-Studie erzielten eine Verbesserung ihrer Tinnitus-Symptome. Die Verbesserung wurde mit Hilfe eines Fragebogens festgestellt.

500

Neuromod hat in klinische Studien mit mehr als 500 Teilnehmern investiert.

Wichtige Fragen und Antworten zur Tinnitus-Behandlung mit Lenire

  • Für welche Personen ist Lenire nicht geeignet?
    • Minderjährige
    • Während einer Schwangerschaft, es sei denn, es wird von einem Arzt angeordnet.
    • Betroffene mit einem Herzschrittmacher, Defibrillator oder ein anderes aktives implantierbares Gerät
    • Betroffene, die an Epilepsie oder anderen Erkrankungen leiden, die zum Bewusstseinsverlust führen können.
    • Betroffene, die Läsionen, Wunden oder Entzündungen in der Mundhöhle haben.
    • Betroffene, die an einer Krankheit leiden die eine Empfindlichkeitsstörung an der Zunge verursacht.

    Es muss vor Therapiebeginn abgeklärt werden, ob Sie für die Behandlung mit Lenire geeignet sind, dies kann durch den Behandler in Ihrer Nähe entschieden werden.

  • Braucht es einen operativen Eingriff?

    Ein operativer Eingriff ist nicht erforderlich. Der HNO-Arzt oder Akustiker passt das Gerät gezielt auf Ihre Bedürfnisse an. Sie führen die Therapie dann zu Hause durch.

  • Wie nachhaltig ist die Therapie für Tinnitus-Betroffene?

    80,1% der therapietreuen Teilnehmer einer Studie mit 326 Probanden berichten auch 12 Monate nach der Behandlung von einer Verbesserung ihrer Tinnitus-Symptome.

  • Wie viel kostet das Gerät?

    Die Kosten für Lenire umfassen die Diagnose – und Therapiekosten des Behandlers und die Kosten für das Gerätesystem. Zu Beginn der Behandlung wird eine ausführliche Diagnose durchgeführt. Die Lenire-Behandler sind alle geschult und ausgewiesene Tinnitus-Experten. Dies ist wichtig, dass es unterschiedliche Gründe für Tinnitus-Beschwerden geben kann. Es wird ein individueller Behandlungsplan erstellt und es gibt Kontrolltermine, um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen. Sie erwerben das Geräte-System. Die genauen Kosten werden durch den Behandler festgelegt. Der Preis hängt auch vom Umfang der Behandlung ab, beispielsweise die Anzahl und Dauer der Termine, begleitende Telefonate und weitere Lerneinheiten. Dies hängt auch vom individuellen Fall ab, der Behandler entscheidet dann über den nötigen Umfang der Behandlung, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Viele Behandler bieten eine Probephase an, in dieser Zeit können Sie entscheiden, ob Sie die Behandlung gut in Ihren Alltag integrieren können. Die regelmäßige Nutzung ist entscheidend für den Behandlungserfolg.

    Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt oder Akustiker wenn Sie mehr über die Kosten erfahren wollen: Arzt und Akustiker finden.

  • Ist eine Probephase möglich?

    Viele Behandler bieten gegen eine Aufwandsentschädigung eine Probephase an. Dies wird angeboten, da eine regelmäßige Nutzung sehr wichtig für den Behandlungserfolg mit Lenire ist. Es soll Ihnen also ermöglicht werden zu testen, ob Sie die Behandlung gut in Ihren Alltag integrieren können. Bitte kontaktieren Sie hierfür die Behandler direkt, da die Preise von den Behandlern festgelegt werden. Der Preis hängt auch vom Umfang der Behandlung ab, beispielsweise von der Anzahl und Dauer Termine, begleitende Telefonate, spezielle Lerneinheit zum Thema Tinnitus oder weitere begleitende Behandlungsbestandteile.

  • Informationen zur Kostenübernahme (Erstattung) der gesetzlichen Krankenkassen zu neuen Behandlungsmethoden

    Lenire ist eine sehr neue Behandlungsmethode, leider gibt es noch keine generelle Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Es gibt die Möglichkeit einen Einzelfallantrag einzureichen, hier entscheidet jede Krankenkasse dann individuell. Wir können Sie hier unterstützen, schreiben Sie uns bitte hierfür an kontakt@lenire.com. Die Prüfung eines Antrags durch die Krankenkassen kann jedoch dauern.

Wie hilft Lenire® bei chronischem Tinnitus?

Das Video erklärt den Wirkmechanismus von Lenire.  Ursache des Tinnitus sind fehlerhafte neuronale Anpassungen im Gehirn, dies kann zum Beispiel durch einen Hörverlust ausgelöst werden. Bei der Therapie mit bimodaler Neuromodulation wird eine Kombination an Signalen eingesetzt. Das Gehör wird akustisch stimuliert und gleichzeitig werden sanfte elektrische Stimuli an die Zunge abgeben.

Die Bestandteile des Gerätes

Lenire ist ein Medizinprodukt zur Behandlung von Tinnitus. Es besteht aus drei Hauptkomponenten.

Kopfhörer*

Ein wichtiger Bestandteil des Lenire-Behandlungssystems ist ein Paar kabelloser Kopfhörer mit Bluetooth-Technik, die als Teil des Gesamtpakets mitgeliefert werden. Die Kopfhörer werden kabellos mit dem Kontrollgerät verbunden und übermitteln Töne, die Ihren Bedürfnissen entsprechen.

TongueTip®

Bei dieser firmeneigenen Entwicklung handelt es sich um ein Gerät für den Mundinnenraum. Dank seines ergonomischen Designs ist es angenehm zu tragen. Winzige Elektroden geben über die Oberfläche der Zungenspitze sanfte Energieimpulse ab. Sie können selbst die Intensität bestimmen.

Der Lenire-Controller

Der sehr leichte, handliche Apparat steuert die zeitlichen Intervalle und die Intensität der Behandlung. Die einzelnen Behandlungsphasen können damit begonnen, gestoppt und wiederaufgenommen werden. Ebenso regelt der Nutzer die Lautstärke sowie die Intensität der Impulse zur Zungenstimulierung über den Controller. Der Controller ist leicht und handlich und hat einen Akku mit 8 Stunden Laufzeit.

Wie läuft die Tinnitus-Behandlung mit Lenire® ab?

  1. Erstgespräch

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    In einer ersten Beratung stellt behandelndes Fachpersonal fest, ob bei Ihnen die Behandlung der Ohrgeräusche mit Lenire® empfohlen wird. Dafür führt er eine Anamnese durch und spricht ausführlich mit Ihnen. Es wird diagnostiziert, ob bestimmte Kontraindikationen vorliegen. Lenire® eignet sich für den Einsatz bei subjektivem Tinnitus. Subjektiver Tinnitus ist die häufigste Art von Tinnitus und nur für den Betroffenen hörbar, der ihn erlebt.

  2. Anpassung und erste Behandlungsphase zu Hause

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    Empfiehlt der Behandler die Therapie mit Lenire® wird das Gerät in einer ersten Sitzung auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingestellt. Die Stimulation des Gehörs und der Zunge durch Impulse ist dann genau auf Sie angepasst. Der Behandler weist Sie ausführlich in die Bedienung des Gerätes ein. Danach können Sie Lenire bequem in Ihrer gewohnten Umgebung zu Hause oder an jedem anderen Ort Ihrer Wahl nutzen. Die Therapie ist auf mindestens 10 Wochen angelegt.

  3. Zwischengespräch und zweite Behandlungsphase zu Hause

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    Sie nutzen Lenire® nun selbstständig in Ihrer gewohnten Umgebung. Es wird empfohlen, jeden Tag mindestens 30 bis 60 Minuten dafür einzuplanen.

    Besonders wichtig ist hierbei, dass die Behandlung in einer stillen und angenehmen Umgebung erfolgt. Zu laute Geräusche können Sie stören. Je entspannter Sie sich während der Therapie fühlen desto besser. Hilfreich ist es auch, eine gewisse Routine zu entwickeln. Führen Sie die Behandlung jeweils möglichst zur gleichen Zeit (oder zu gleichen Zeitpunkten) durch.

    Nach 6 bis 12 Wochen findet ein Zwischengespräch mit Ihrem behandelnden Arzt oder Akustiker statt. Das medizinische Fachpersonal kann das Gerät auf den aktuellen Behandlungsstand konfigurieren.

    Der Behandlungsplan sieht eine tägliche Anwendung des Gerätes über einen Zeitraum von mindestens 10 Wochen durch den Betroffenen vor. So kann der Tinnitus nachhaltig reduziert werden.

  4. Abschlussgespräch

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    Nach weiteren 6 – 12 Wochen der Tinnitus-Behandlung mit Lenire® erhalten Sie einen weiteren Termin bei Ihrem Arzt oder Akustiker. In dem Termin werden der Verlauf sowie der Erfolg der Behandlung überprüft. Ein Fragebogen misst den Erfolg der Tinnitus-Behandlung. Das behandelnde Fachpersonal bespricht mit Ihnen Vorschläge zum weiteren Vorgehen.

  5. Fortsetzung der Tinnitus-Therapie mit Lenire®

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    Eine Fortsetzung der Behandlung ist ebenso denkbar wie deren Beendigung. Das hängt davon ab, wie erfolgreich die Therapie verlaufen ist. Genaueres wird Ihr HNO-Arzt oder Akustiker mit Ihnen besprechen. Sollten während der Therapie Probleme auftreten, informieren Sie bitte umgehend Ihren Behandler. Möglicherweise müssen Anpassungen an den Einstellungen vorgenommen werden. So kann die Stimulierung auf eine für Sie möglichst angenehme Art reguliert werden.

Lenire in den Medien

Durch die positiven Ergebnisse der klinischen Studie haben viele Medien über Lenire berichtet.

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Wie hat sich Ihr Leben durch die Behandlung geändert?

“Ich hatte zwei Sitzungen und es wurde immer besser. Abends geht es mir besser und nehme es weniger wahr und kann dadurch besser einschlafen. ”

Lucia, hat die Behandlung mit Lenire in Bamberg bei dem Hörakustikmeister Knippen durchgeführt

Was hat sich für Sie mit der Behandlung geändert?

“Durch Lenire bin ich viel ruhiger und entspannter geworden. Das Wichtigste für mich ist aber, dass ich mich nicht mehr so sehr auf die Geräusche konzentriere.”

Ronnie, Teilnehmer der klinischer Studie

Was hat sich für Sie mit der Behandlung des Tinnitus geändert?

“Nach ungefähr sechs Wochen habe ich festgestellt, dass die Intensität meines Tinnitus‘ stark abgenommen hatte.”

Aidan, Teilnehmer der klinischen Studie

Ist Lenire für mich geeignet?

Lenire kann helfen, die Symptome von Tinnitus zu mildern und zu lindern.

Wo kann ich Lenire bekommen?